Üben der Fachzüge trägt Früchte

Lemke (feu). Ein positives Fazit zog der stellvertretende Bereitschaftsführer Norbert Redlin zum Schluss der Übung der Fachzüge Wasserförderung, Technische Hilfeleistung und Logistik auf dem Werksgelände der Firma Schlamann in Lemke. 89 Feuerwehrfrauen und Männer hatten teilweise recht schwierige Aufgaben gemeistert und gelöst.

Der Ortsfeuerwehr Lemke war ein Brand in der Verpackungshalle des Kalksandsteinwerkes gemeldet worden. Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte vom Fachzug Wassertransport. Aus der verqualmten Halle konnten drei verletzte Personen unter schwerem Atemschutz gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Die Drehleiter aus Liebenau unterstützte die Löscharbeiten mit ihrem Wenderohr im oberen Bereich der hohen Halle. Die Tanklöschfahrzeuge speisten im Pendelverkehr den Wasserspeicher. In der Produktionshalle waren unterdessen zwei Arbeiter nach einer Detonation eingeklemmt und verletzt worden. Sie wurden mit Hilfe von Hebekissen und einer Schleifkorbtrage gerettet. Die größte Herausforderung für die Einsatzkräfte war ein Verkehrsunfall auf dem „Schrottplatz“. Nachdem Zusammenprall und Überschlag von zwei Autos waren drei schwer verletzte eingeklemmte Personen zu retten. Außerdem war ein Fahrzeug in Brand geraten. Mit einem Schaumangriff konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Mit Rettungsschere und Spreizer wurden zwei Verletzte schnell befreit. An die dritte Person im auf dem Dach liegenden Auto war nur schwer heranzukommen. Durch das Heckfenster kroch ein Feuerwehrmann ins Fahrzeuginnere um die Person zu betreuen. Mit Hydraulikstempeln wurde das Auto dann abgestützt. Nach dem heraus trennen der Türen konnte der Verletzte dann den Helfern vom Rettungsdienst des DRK übergeben werden. Bei diesem Einsatz waren die Gerätschaften vom Abrollbehälter Rüst/Rettung für die Feuerwehrleute eine große Hilfe.

Die Feuerwehrköche aus Wietzen vom Fachzug Logistik servierten zum Übungsschluss eine deftige Kartoffelsuppe mit Würstchen. Gemeindebrandmeister Wilfried Schlemermeyer dankte Torsten Meyer, Jörg Kleine und Jörn Auf dem Berge für die Ausarbeitung und Vorbereitung der Übung. Er betonte dass das gemeinsame Üben Früchte trägt. Die Technische Einsatzleitung (TEL) sorgte mit dem modernen Einsatzleitwagen für die Koordinierung und Dokumentation der Übung. Text + Fotos: Uwe Schiebe













Gefahrgutübung der SG Marklohe vom 15.03.2011

Am 15.03.2011 fand eine Gefahrgutübung der Gefahrgutgruppe der Samtgemeinde
Marklohe statt.

Folgendes Zenario stellte sich den beteiligten Wehren Lemke, Marklohe,
Holte-Langeln, Wietzen und Oyle dar:

Ein Eisenbahnzug mit Gefahrgut kommt vor dem Bahnübergang Am Blanken Ende
zum halten um festgestellte Leckagen zu überprüfen. Ein DB - Mitarbeiter,
der den Zug untersuchen wollte, wird vemisst. Der Lokführer kann den
Führerstand der Lok auf Grund der Gefahrstoffausbreitung nicht schutzlos
verlassen und muß aus der Lok gerettet werden.

Erste eintreffende Wehr Ortsfeuerwehr Oyle. Erste Maßnahmen: Strecke
Nienburg - Liebenau für Eisenbahnverkehr über Notfallmanager gesperrt.
Gefahrstelle abgesperrt und ausgeleuchtet. Brandschutz sichergestellt.

Nach Eintreffen der Gefahrgutgruppe der SG Marklohe mit den Wehren Lemke,
Marklohe, Holte-Langeln und Wietzen Aufbau der Dekontamination und Einsatz
von 2 Trupps unter CSA zur Menschenrettung und Erkundung. 2 Personen
gerettet und Ausbreitung des erkannten Gefahrstoffes eingedämmt.

Im Einsatz 52 Feuerwehrangehörige mit 7 Einsatzfahrzeugen. Notfallmanager
der DB Netz. Einsatzzeit ca. 1,5 h.

Einsatzleiter: stellvertretender Ortsbrandmeister Ortsfeuerwehr Oyle Cord Straßburg.
Ausarbeitung der Übung: Gefahrgutgruppenführer der SG Marklohe Carsten Rehren.

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Atemschutz- und Belüftungsübung

Liebenau/Lemke (US). Text und Bilder: Uwe Schiebe
Atemschutz- und Belüftungsübung in leer stehenden Häusern

„Wohnhausbrand in Lemke, eingeschlossene Personen lautete die Einsatzmeldung für die Feuerwehr. Schon aus der Ferne konnte man den beißenden Qualm aufsteigen sehen. Das Wohnhaus neben der Grundschule das in Kürze wegen des Schulneubaus abgerissen wird diente als Übungsobjekt. Unter schwerem Atemschutz gehen die ersten Trupp`s in das Gebäude. Mit Bandschlinge und Tragetuch können zwei Personen aus dem Erdgeschoss gerettet werden. Sie werden mit Brandwunden an die Rettungsassistenten der Johanniter Unfallhilfe aus Landesbergen übergeben.

Mit einer Nebelmaschine wurde das Wohnhaus immer wieder vernebelt, so dass insgesamt 13 Trupps verschiedene Rettungsszenarien üben konnten. Auch die Rettung eigener Kräfte oder unter Atemschutz per Steckleiter ins Haus einzudringen stand auf dem Übungsplan. Ein weiterer wichtiger Teil der Übung war die Be- und Entlüftung des Gebäudes. Die Ortswehren Wietzen und Holte – Langeln hatten auf einem Dienst in Liebenau in einem leer stehenden dreistöckigen Mehrfamilienhaus verschiedene Be- und Entlüftungstechniken durchgeführt. Dafür wurden Schlauchleitungen durch das enge Treppenhaus bis in die dritte Etage verlegt. Die einfachste und auch bekannteste Art Räume zu lüften basiert auf die Herstellung von Durchzug. Eine weitere Möglichkeit ist mit einem Hohlstrahlrohr vor einem geöffneten Fenster des zu entrauchenden Raumes postieren und möglichst breitflächig aus dem Fenster spritzen. Dadurch entsteht eine Luftverwirbelung, durch die der Rauch mitgezogen wird. Bei beiden Varianten kann die Entrauchung aber erst nach der Brandbekämpfung durchgeführt werden. Die effektivste Be- und Entlüftung ist die Überdruckbelüftung. Hierzu wird vor dem Gebäude ein Hochdrucklüfter (großer Ventilator) aufgestellt mit dem der Rauch aus dem Gebäude gedrückt wird.

Die Feuerwehr bedankte sich bei der Gemeinde Liebenau und der Samtgemeinde Marklohe das sie in den leer stehenden Häusern mit Nebelmaschinen und Wasser sehr realistisch üben konnte.


Unter schwerem Atemschutz retten zwei Kameraden eine verletzte Person mit der Bandschlinge




Personenbergung unter Atemschutz

Funk- und Atemschutzausbildung

Unklare Rauchentwicklung im Gebäude, mehrere Personen werden vermißt, so lautete die Lage der Funk - und Atemschutzausbildung für die Feuerwehren Lemke, Wohlenhausen, Marklohe und Oyle am 14.06 an der Grundschule in Lemke.

Das ehemalige Lehrer - Wohnhaus, welches in Kürze abgerissen wird, diente als Übungsobjekt.
Neben der Rettung der vermißten Personen unter PA und der Aufbau einer Wasserversorgung stand die Einteilung und Einhaltung der Funkkanäle im 2m - Band im Vordergrund.

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Übung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord

Ein Arbeitsunfall auf dem Mischturm des Asphalt-Mischwerk in Oyle war die Ausgangslage der Übung des 3. und 4. Zuges der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord am Sonntag in Oyle.

Während der Rettung eines Arbeiters durch den 3. Zug mit Schleifkorbtrage und Rollgliss kam es im Braunkohlestaubsilo der Anlage zu einer Verpuffung, wodurch weitere Arbeiter verletzt wurden und ein Feuer in der Mischtrommel ausgebrochen ist. Zur Unterstützung wurden die Ortsfeuerwehr Oyle und der 4. Zug alarmiert. Neben der Rettung der Verletzten mußten zwei B – Leitungen von einem Unterflurhydranten als Wasserversorgung aufgebaut werden, sowie das Feuer mit mehreren Rohren bekämpft werden.

Für den 3. Zug kam kurze Zeit später ein neuer Auftrag über Funk von der Technischen Einsatzleitung: Ein schwerer Verkehrsunfall in der Hülsstraße in Oyle wurde gemeldet. Ein PKW ist unter einen landwirtschaftlichen Anhänger gefahren, beide Insassen wurden schwer im Fahrzeug eingeklemmt. In diese Unfallstelle raste ein weiteres Fahrzeug, welches durch den Aufprall umkippte und brannte. Auch in diesem Fahrzeug war eine Person eingeklemmt. Das Feuer wurde schnell gelöscht und die Verletzten zügig befreit.

Die Gesamteinsatzleitung lag in den Händen von Bereitschaftsführer Volker Brinkmann, den Einsatz im Mischwerk leitete Ortsbrandmeister Fritz Frese. Auch das DRK Nienburg war mit zwei Fahrzeugen im Einsatz. Brinkmann lobte in der Abschlußbesprechung die gute Zusammenarbeit der Einsatzkräfte.

Ausgearbeitet wurde die Übung von Stefan Rickert, Jörg Kleine und Torsten Meyer. Insgesamt waren 85 Einsatzkräfte eingesetzt die im Anschluß vom Verpflegungstrupp Wietzen mit einer herzhaften Suppe versorgt wurden.

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Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord übte im Landkreis Verden

Am Freitag den 09.10. 2009 um 18.00 Uhr rückten wir, aufgrund unserer Funktion im 3. Zug ( technische Hilfeleistung) der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nienburg – Nord mit insgesammt 118 Einsatzkräften, unter der Leitung von Bereitschaftsführer Volker Brinkmann,  vom Sammelpunkt Industriegebiet Drakenburg zu einer Übung nach Achim – Baden im Landkreis Verden aus. Kaum war die Bereitschaft am Zielort eingetroffen wurde sie auch schon gefordert. Die Züge eins und zwei wurden zu einem Brand eines Supermarktes angefordert.

Unser Einsatz war ein schwerer Verkehrsunfall in der Badener Marsch. Ein Schlepper mit Frontlader hatte beim abbiegen einen PKW gerammt und aufgespießt. Zwei Personen sind tot, ein Autoinsasse wurde mit Pfählungsverletzungen schwer eingeklemmt. Für die eingesetzten Kräfte eine echte Herausforderung die patientengerechte Rettung durchzuführen. Die Einsatzstelle musste gesichert und ausgeleuchtet werden und der Brandschutz sicher gestellt sein. Außerdem war ein Landeplatz für den Rettungshubschrauber herzustellen und auszuleuchten. Gegen 23.30 Uhr rückten wir in unser Nachtlager, eine Sporthalle in Baden, ein, wo wir durch den Versorgungstrupp Wietzen versorgt wurden! 

Am frühen Samstagmorgen ging es nach dem Frühstück gleich wieder los.Im Industriegebiet in Achim waren von einem LKW schwere Betonplatten gerutscht und hatten ein Auto unter sich begraben. Drei schwer verletzte Personen waren  eingeklemmt und mussten befreit werden. Nach dem dieser Einsatz abgearbeitet war, wurden wir zu einer eingeklemmten Person unter einem landwirtschaftlichen Anhänger gerufen. Mit Hilfe einer hydraulischen Winde konnte auch dieser " Verletzte" gerettet werden.  Die anderen beiden Züge bekämpften einen großen Moorbrand.

Die Bereitschaftsübung endete nach dem vom Versorgungszug bereiteten Mittagessen. Als Beobachter waren neben dem stellv. Kreisbrandmeister Wolfgang Müller und Werner Dieckhoff vom Landkreis Nienburg auch die Führungskräfte der Kreisfeuerwehr Verden vor Ort. Bereitschaftsführer Volker Brinkmann dankte allen Teilnehmern, besoders aber der Feuerwehr  Baden, die alle Übungslagen ausgearbeitet und sehr realitätsnah dargestellt hat. Diesem Dank wollen wir uns anschließen. Für uns nahmen Cord Straßburg, Jan Kapteina und Jörg Kleine teil.
(Fotos: Uwe Schiebe, Frank Boblat und Feuerwehr Oyle)

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Ausbildung Technische Hilfeleistung

Am 04.10 fand unsere jährliche TH-Ausbildung zusammen mit der Feuerwehr Wietzen statt. Neben der Rettung einer eingeklemmten Person aus einem PKW, welcher auf dem Dach lag wurde das Zusammenspiel mit dem Rettungsdienst geübt. Hierzu war das DRK Nienburg mit einem RTW angerückt.


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Objektbegehung des Asphalt Mischwerks in Oyle

Das Asphalt Mischwerk in Oyle stellt mit seinem weitläufigen Gelände sowie den besonderen Maschinen ein Brandobjekt dar, in dem sich Freiwillige Feuerwehr Oyle im Brandfall schnell zurecht finden muss. Um dieses zu gewährleisten, wurde im Rahmen des Monatsdienstes September, das Gelände mit Mitarbeitern des Mischwerkes von acht Kameraden erkundet.

Vielen Dank an Herbert Zieß und seinen Kollegen, die die Kameraden über das Gelände führten und auf wichtige Gefahrenpunkte aufmerksam machten.










Praktische Gefahrgutausbildung in Marklohe

"Der Fahrer eines mit Gefahrgut beladener Kleintransporter erleidet hinter dem Steuer einen Herzinfarkt und kollidiert mit einer Straßenlaterne." Dieses Szenario konnte man am 18. August 2009 in Marklohe beobachten. Die Gefahrgutgruppe der Samtgemeinde Marklohe führte an diesem Tag eine praktische Übung durch um den richtigen Umgang mit solchen Unfällen zu schulen. An der Ausbildung nahmen 24 Kameraden und Kameradinnen der Wehren Lemke, Marklohe, Holte und Oyle teil, die Ortsfeuerwehr Oyle stellte hierbei mit 10 Mitgliedern den größten Anteil.

Erste Gefahrgutübung 2009

Die erste Gefahrgutübung des Jahres 2009 der Gefahrgutgruppe der Samtgemeinde Marklohe fand am 09. Juni in Oyle statt. Vor allem bei Gefahrguteinsätzen müssen die einzelnen Wehren auf Grund des hohen Personalbedarfs eng zusammenarbeiten. Die Zusammenarbeit wird mehrmals im Jahr in Übungen und Ausbildungen trainiert.

Bei der Einsatzübung in Oyle musste eine von einem Gefahrguttank eingeklemmte Person, in diesem Fall ein Dummie, gerettet werden. Mehrere Feuerwehrmitglieder in Chemieschutzanzügen retteten den Verunglückten, übergaben ihn an die Notdekontamination und stellten anschließend den Tank sicher.


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Übung zur Abdichtung von Kesselwagenleckagen

Am 10.6.2008 fand unsere zweite praktische Ausbildung in diesem Jahr statt.
Es handelte sich um eine Übung zur Abdichtung von Kesselwagenleckagen auf
dem Hof der FTZ Nienburg.







Übung: "Autobrand" in Oyler Lagerhalle


Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst geübt (Text und Bilder: Uwe Schiebe)

Oyle. Dienstagabend wurde es kurz vor 19.00 Uhr hektisch in Oyle. Die neuen digitalen Funkmeldeempfänger der Feuerwehrleute vibrierten und piepten. Auf dem Display stand zu lesen: "PKW brennt in Lagerhalle in Oyle Kohlgärten". Die Sirenen blieben stumm. Als die ersten Einsatzkräfte am Schadensort eintrafen, stellten sie fest, dass es eine Übung war. Die Lage: Der "Brand" hatte bereits auf die Halle übergegriffen. Sofort wurden die Nachbarwehren aus Lemke, Marklohe Wohlenhausen und Bühren zur Unterstützung angefordert. Auch die Einsatzleitung aus Dolldorf wurde alamiert.

Da sich im stark verqualmten Gebäude noch Personen befanden, wurde auch der Rettungsdienst verständigt. Unter schweren Atemschutz gelangten die ersten Trupps ins Gebäude. Die Johanniter-Unfallhilfe aus Landesbergen rückte mit einem Rettungswagen und zwei Krankentransportwagen an. Schnell konnten vier verletzte Personen von der Feuerwehr aus dem Lagergebäude gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Bei dem Szenario handelt es sich um eine Einsatzübung, bei der die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr sowie die Wasserförderung über lange Wegstrecken geübt werden sollte. Die Übung wurde von Jörg Kleine ausgearbeitet, die Einsatzleitung hatte Cord Straßburg. Wegen der engen Zufahrt zum Objekt musste die Zufahrt für den öffentlichen Verkehr gesperrt werden. Die Wasserentnahme erfolgte aus einem Bach und aus einem Unterflurhydranten an der Oyler Straße.